Frauenfrühstück

Gott und Gold - wieviel ist genug ?

Diese Fragestellung hat Misereor als zentrales Thema für das aktuelle Hungertuch gewählt.

Zur Erschliessung der Bedeutung des Hungertuches lud die Landvolkgruppe Ingenried Referentin Ilona Schwiermann aus München zum Frauenfrühsück am 19.02.2016 ein.

Die Tradition des Hungertuches reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und wurde erstmals 1976 von Misereor aufgegriffen. Alle zwei Jahre wird ein Künstler beauftragt, zu einem bestimmten Thema ein Hungertuch zu gestalten, das dann in der Fastenzeit in Kirchen aufgehängt wird, um eine Botschaft zu den Menschen zu transportieren. Frau Schwiermann zeigte die Unterschiede in der Darstellung der Hungertücher im Laufe der Zeit anhand von mehreren Beispielen auf.

Das aktuelle Werk wurde von Prof. Dao Zi, einem Künstler aus China, geschaffen.

Es ist das erste halbabstrakte Bild in der Geschichte. Durch seine Kunst möchte Dao Zi den Wesenskern der christlichen Botschaft sichtbar machen und keine biblischen Geschichten illustrieren. Für die Gestaltung liess er sich von den Versen der Bergpredigt inspirieren:

„Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz“. In einer kurzen Meditation bekamen wir die Möglichkeit, hinzuspüren - zu Farben, Formen, der (persönlichen) Botschaft des Bildes. Im Anschluss daran waren wir eingladen, die gesammelten Eindrücke gemeinsam auszutauschen. 

Zeitungsbericht